Schlafstörungen – häufig und noch häufiger nur ein Ventil

30. Januar 2025

[Medizin]

Schlafhygiene

  • Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus: Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen, auch am Wochenende.
  • Schlafzimmer nur zum Schlafen nutzen, keine elektronischen Geräte oder Arbeiten dort.
  • Ruhige, dunkle und angenehme Schlafumgebung schaffen, ideal 16-18 °C Raumtemperatur.
  • Kein schweres Essen, Koffein oder Alkohol mindestens 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen.
  • Entspannungsrituale wie Lesen, warme Getränke oder Meditation fördern das Einschlafen.

Verhalten und Lebensstil

  • Vermeidung von Nickerchen am Tag, maximal 20-30 Minuten, nicht zu spät.
  • Körperliche Bewegung regelmäßig, aber nicht kurz vor dem Schlafengehen.
  • Stressmanagement durch Entspannungstechniken, Achtsamkeit, ggf. Psychotherapie.

Kognitive Strategien

  • Bei Grübeln oder Sorgen im Bett: Gedanken notieren, um den Kopf zu entlasten.
  • Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I) ist bei chronischen Schlafstörungen sehr effektiv.

Medizinische Abklärung

  • Bei länger bestehender Schlafstörung oder vermuteten organischen Ursachen (Schlafapnoe, Restless Legs, Schmerzsyndrome) ärztliche Abklärung und ggf. Schlaflabor.
  • Medikamentöse Therapie nur kurzfristig und unter ärztlicher Kontrolle, da Schlafmittel abhängig machen können.

Tipps zur Einschlafhilfe

  • Kräutertees wie Melisse oder Baldrian, Entspannungsübungen.
  • Digital Detox: Abends keinen Bildschirm mehr nutzen.

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